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Pressemitteilung vom 08.07.2020

Forderung der Initiative „Passau Steht Auf“ erfolgreich: Das Anlegeverbot für Hotelgastschiffe wird aufgehoben.

Am heutigen Vormittag haben wir ein konstruktives Gespräch mit Herrn Oberbürgermeister Jürgen Dupper geführt. Uns wurde zugesichert, dass das pauschale Anlegeverbot für Hotelgastschiffe heute noch aufgehoben werden soll und dies in einem Sonderamtsblatt bekannt gemacht wird. Somit ist die Ungleichbehandlung von Hotelgastschiffen und ortsfesten Hotels in Passau beendet.

Wir bedanken uns beim Oberbürgermeister und der Stadtverwaltung für die kooperative und offene Atmosphäre. Wir sind uns einig, dass unsere schöne Stadt erheblichen Nutzen aus dem Tourismus zieht. Damit der Gesundheitsschutz, das wirtschaftliche Leben und das Wohl der Bevölkerung in Einklang gebracht werden können, möchten wir den Dialog weiter fortführen. Wir freuen uns auf die zukünftige Zusammenarbeit.

Die Initiative Passau Steht Auf bedankt sich bei allen, die uns unterstützt haben! Ohne diesen Rückhalt, wäre die Bayerische Staatsregierung wohl nicht auf die Problematik aufmerksam geworden. Die gestrige Feststellung der Staatsregierung, dass Hotelgastschiffe wie normale Beherbergungsbetriebe anzusehen sind, hat unsere Rechtsauffassung bestätigt und für Klarheit gesorgt.

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Pressemitteilung vom 02.07.2020

„Passau Steht Auf“ fordert die Aufhebung des Anlegeverbots für Hotelgastschiffe

Übergabe unseres Schreibens mit knapp 300 Unterschriften am Freitag, 03.07.2020, um 9 Uhr im Rathaus der Stadt Passau

Aufgrund der Brisanz des Themas werden wir die in der vergangenen Woche gesammelten Unterschriften an diesem Freitag, 03.07.2020, um 9 Uhr im Rathaus übergeben. Das Anliegen der Einzelhändler, Gastronomen, Künstler, Hoteliers, Gästeführer und Unternehmen ist klar definiert: wir fordern, dass das pauschale Anlegeverbot für Hotelgastschiffe, das seit dem 20.03.2020 unbefristet fortbesteht, aufgehoben wird.


Passau Steht Auf ist eine schnell wachsende Initiative, gegründet von Gästeführern Sabine Tham und Francis J. G. Murk Jansen, die gegen das pauschale Anlegeverbot für Hotelgastschiffe kämpft. Passau profitiert seit Jahrhunderten von der Lage an drei Flüssen sowie der damit verbundenen Schifffahrt. Pauschale Verbote gefährden unseren Wirtschafts- und Tourismusstandort. Schon jetzt starten Reedereien ihre Kreuzfahrten in Gemeinden wie Engelhartszell und Straubing anstatt in Passau.


Laut einer Studie von CenTouris – das Centrum für marktorientierte Tourismusforschung der Universität Passau hat der Kreuzfahrttourismus der Region zwischen Regensburg und Wien allein in der Zeit von Juli bis Oktober 2016 einen Nettoumsatz von mindestens 110,7 Millionen EUR eingebracht. Es ist also wissenschaftlich belegt, was unseren Händlern, Gastronomen, Künstlern, Hoteliers, Gästeführern und Unternehmen jetzt fehlt – die Touristen der Hotelgastschiffe.


Eine Ungleichbehandlung von Hotelgastschiffen gegenüber normalen Hotels ist nicht gerechtfertigt, zumal der Gesundheitsschutz auf Hotelgastschiffen ohnehin seit Jahren eine besonders große Rolle spielt. Bereits bestehende Hygienemaßnahmen wurden von Seiten der Reedereien noch einmal erheblich verschärft (vgl. Leitfaden für einen Mindeststandard zur Wiederaufnahme der Flusskreuzfahrten in Europa unter COVID-19 der IG RiverCruise, https://igrivercruise.com).